Märchenwoche

„Es war einmal …“ schallte es eine Woche lang aus den Klassenräumen der Grundschule Reelkirchen und den Kitas Reelkirchen und Tintrup. Dieser Satz war Synonym für Behaglichkeit, Geborgenheit, Spannung, Abenteuer und Lernen in einer anderen Form. Zu Beginn des Schuljahres beschloss die Lehrerkonferenz, an den Projekttagen das Reich der Märchen zu betreten.
Die Idee, dies mit den Kindergärten gemeinsam zu tun, entstand auf einer Sitzung der Arbeitsgruppe „Gemeinsam Entfalten“. Diese Gruppe setzt sich intensiv für gemeinsame Erziehung und Bildung vor Ort ein.

Sehnsüchtig warteten alle Kinder auf den Start der Projektwoche. 7 Projektgruppen wurden aus der Taufe gehoben und zwei zusätzlich in den Kindergärten. Eine Woche lang hörten, lasen, schrieben, malten, sangen, tanzten, bastelten, probten und kochten die Kinder und verwandelten die Schule in ihr Märchenland. Das wohl Schönste am Märchen ist, dass Wunder wahr werden, Wünsche in Erfüllung gehen können und immer gut ausgehen. Die Woche bot den Kindern Gelegenheit neben dem Lerneffekt, ihrem Interesse nachzugehen, Freude beim Bearbeiten der Aufgaben in den Gruppen zu empfinden, Geheimnissen auf den Grund zu gehen und sich und ihre Ergebnisse zu präsentieren.
Im Folgenden werde die einzelnen Projekte etwas näher erläutert:

  • Schattenmärchen: Schattenspiele und Schattenspielfiguren waren das Thema. Es wurden Figuren gebastelt und das Märchen „Vom dicken fetten Pfannekuchen“ nachgespielt.
  • Märchen-Mix: In diesem Mix sind verschiedene Märchen gehörig durcheinander gekommen. Hier wurde gesungen, getanzt, die Rollen fleißig gelernt und geprobt.
  • Kulissenbau: Fleißige Handwerker haben nach den Vorstellungen einiger Projektgruppen die Kulissen, Plakate und Bilder hergestellt.
  • Märchen im Schuhkarton: Verschieden Märchen wurden besprochen, Ideen für die Umsetzung gesammelt und danach in einen Schuhkarton eingepasst.
  • Spiellied: Die Kita „Burg Sonnenschein“ übte fleißig das Lied von Dörnröschen ein und bereitete einen Erfrischungstrunk aus Holunderblüten vor.
  • Tanzlieder: Der Kiga Tintrup bereitete zwie Tänze „Hänsel und Gretel“ und „Die kleine Hexe“ vor. Zudem konnten die Kinder einen Wald-Tast-Pfad ausprobieren.
  • Das Rübchen: Hier wurde kein Märchen erzählt, sondern getanzt. Dafür übten die Kinder fleißig, bastelten an den Kostümen und schminkten sich für den Auftritt.
  • Englische Märchen: In diesem Projekt konnten sich die Kinder über englische Märchen und Märchen in Englisch informieren. Sie übten die Sprache in kleinen Liedern und Texten.
  • Märchenhaftes Kochen: In der „Schlossküche“ wurden Rezepte erfunden, die die Kinder gemeinsam aus den gelesenen Märchen entnahmen. Für die Präsentation gab es reichlich Kostproben aus dem Schlaraffenland.

Bevor am Freitag die Präsentation stattfand, hatten die Kinder die Gelegenheit einem Märchenerzähler zu lauschen. Er präsentierte zuerst den Kita-Kindern und der Klasse 1 und 2 mehrere Märchen und anschließend den Klassen 3 und 4. Alle Kinder (und auch die Erwachsenen) waren sehr begeistert.

Um 16.07 Uhr war dann zur Präsentation geladen und Hunderte folgten dem Ruf. Sie ließen sich die Leckereien aus der Märchenküche schmecken, betrachteten und probierten alle Angebote aus. Der Höhepunkt war die Vorstellung der Spielleute, um 16.30 Uhr im Saal der Grundschule. Es war eine überragende Vorstellung und wurde von den anwesenden Gästen mit viel Beifall gelobt.

An dieser Stelle gilt der Dank den Projektverantwortlichen, die sich viel Mühe mit der Vorbereitung gemacht haben und auch den vielen Helfern, ohne die die Märchenwoche nicht so toll umgesetzt hätte werden können.

7. Vorlesewettbewerb auf Schulebene

Am Freitag, den 6. Mai 2011, konnte die Organisatorin, Lehrerin Frau Christel Faupel-Michels, gemeinsam mit den Jurymitgliedern Inge Oberbracht und Britta Tiemann-Biere die besten Vorleserinnen und Vorleser aus der Klasse 1 bis 4 ehren. Sieger wurden in diesem Jahr 1 Mädchen und 3 Jungen:

  • Klasse 1 – Jessica Friesen
  • Klasse 2 – Bosse Fuchs
  • Klasse 3 – Michael Price
  • Klasse 4 – Oliver Jokers

Bis zum Schulsieger war es für die Mädchen und Jungen der Schule ein langer Weg. Zunächst wurde vor den Osterferien in den einzelnen Klassen vorgelesen, zuerst aus dem eigenen Buch und danach aus unbekannten Büchern nochmals 3 Minuten. Nach den Ferien durften die besten 5 Kinder aus jeder Klasse nocheinmal gegeneinander antreten.

Bei der Auswahl der Schulsieger hatte es die Jury nicht leicht. Alle Kinder haben toll gelesen und es machte Freude ihnen zuzuhören, was die gespannte Ruhe der anderen Teilnehmer bewies.
Als Preis winkte den Siegern neben einer schicken Urkunde auch ein Büchergutschein, um ihre Lesefreude weiter zu unterstützen.

Auch die Jurymitglieder erhielten als Dank für ihr Mitwirken eine Urkunde und einen Blumenstrauß und Frau Faupel einen Büchergutschein für ihr tolles Engagement. Finanziert wurden die Geschenke und Blumen vom Förderverein, dem hier ebenso der Dank gilt.

Beim Blomberger Vorlesewettbewerb (Stadtebene) der Grundschulen, am 20. Juni 2011 in der Stadtbücherei Blomberg, dürfen die 4 Sieger erneut iht Können zeigen und gegen die besten Vorleser der anderen Blomberger Grundschulen antreten. Der dortige Sieger der 4ten Klassen wird Blomberg im Kreis vertreten.

„andere sichten“

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Beim Projekt „andere sichten“ der Lippischen Landeskirche war die Trommelgruppe der Schule beteiligt. Thema der Veranstaltung am Freitag, den 1. April, war „Eigenverantwortung und Solidargemeinschaft aus christlicher Sicht“.

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Mehrere Auftritte im Rahmen der Veranstaltung zeigten, trotz Fehlen des Trommellehrers, schon eine große Professionalität. Es waren zwar nur drei Lieder konkret vorbereitet worden, aber die Kinder konnten aus einem größeren Angebot schöpfen. Es war sehr abwechslungsreich. Den Kindern ist es auch gelungen die Gäste aus anderen Ländern in ihr Spiel mit einzubeziehen.

Die Kinder, übrigens aus Klasse 2 bis 4, bekamen großes Lob von den Veranstaltern und viel Applaus von den Zuschauern.

Im Rahmen des Besuches werden 3 der Gäste, nämlich die aus Togo und Ghana, am Montagmorgen in der Schule weilen. Dann werden sie den Kindern aus ihren Ländern berichten und Fragen der Schüler beantworten.

Klassenfahrt Klasse 4 (Schuljahr 2010/2011)

Vom 26. bis zum 27. Mai 2011 waren wir auf Klassenfahrt auf dem Forellenhof in Schwelentrup. Wir trafen uns zur zweiten Stunden und fuhren dann sofort los. Leider hatten wir gleich nach der Ankunft einen Unfall, worauf der Schüler ins Krankenhaus musste.

Nach diesem Schrecken unternahm die Klasse einen Ausflug nach Alt Sternberg, einer alten Wallanlage. Dort versuchten wir mit unserer Lehrerin Frau Hölscher, die steilen Wälle zu besteigen. Nach diesem Ausflug konnten wir uns bei einem ausgiebigen Essen stärken! Anschließend bezogen wir unsere Zimmer. In der Freizeit danach verbrachten wir die meiste Zeit bei den Tieren.
Vor dem Abendessen sammelten wir Äste und Stöcker für das Stockbrot am Lagerfeuer, wobei einige Sträucher ihre Äste lassen mussten. Auf dem Rückweg trällerte die Klasse noch ein fröhliches Liedchen. Später gab es noch ein spannendes Quiz, bevor eir in unsere Zimmer mussten.

In der Nacht mussten leider 4 Kinder nach Hause gebracht werden, weil sie Heimweh hatten. Dabei gab es noch einen Wildunfall.

Am nächsten Morgen unternahmen wir einen Ausflug zur Aussichtsplattform, wo Herr Diekmeier – der Leiter des Forellenhofes – uns hinführte. Er erzählte uns, dass ein künstlich angelegter Fuchsbau mit einer Kamera vor der Plattform ist. Als wir wieder zurück waren, durfte jeder einmal Traktor fahren, auch Frau Hölscher! Nach der Verabschiedung einiger von den Tieren des Hofes, mussten wir leider, leider schon wieder abfahren. Es war viel zu kurz.

(Text: Ole Fuchs [leicht geändert])